Initiative „Nein zum Rathaus“ macht die PID sprachlos

 

Brigitte Michaelis ist sprachlos über das Vorgehen dieser Initiative.

 

Was ist los in Delbrück? Gibt es überhaupt irgendeinen Respekt vor den gewählten Ratsvertretern? fragt sich die Fraktionsvorsitzende der PID-Fraktion.

 

„Wir sind es gewohnt, dass die Grünen, SPD und Co stets meckern und alles zerreden, was in Delbrück für Delbrück entschieden wird. Aber die Initiative „Nein zum Rathaus“ macht mich etwas sprachlos“ so die Fraktionsvorsitzende Brigitte Michaelis. „Ich finde, gerade diese Herren sollten doch wissen, wie Strukturen aufgebaut sind und Entscheidungsfindungen funktionieren.

 

Wir sind nun einmal keine Marionetten, die so funktionieren, wie einige wenige das im Hintergrund vielleicht gerne möchten.  Politik und Verwaltung sind scheinbar in den Augen dieser Herren unfähig, irgendwelche Entscheidungen vorzubereiten oder zu treffen. Aber in den Augen dieser Herren sind wohl auch die Bürgerinnen und Bürger unfähig, sich ihr Urteil zu bilden und zu entscheiden. Oder warum werden diese jetzt genötigt, Nein zu sagen zum Rathaus?

 

Brigitte Michaelis erklärt weiter: Wie ein Retter aus der Not taucht die Initiative gegen das Rathaus auf, sicherlich mit honorigen Personen besetzt, aber auch diese sollten bei den Fakten bleiben. Jeder Bürger sollte vielleicht mal hinterfragen, warum diese jetzt auf einmal in Erscheinung treten?

 

Was wollen sie wirklich? Vielleicht haben sie mit der Politik noch eine Rechnung offen ? Vielleicht wollen sie kein Rathaus vor der eigenen Haustür? Vielleicht wollen sie doch das Rathaus in Westenholz?

 

Sollten sich diese Herren nicht vielleicht fragen, was in der Vergangenheit falsch gelaufen ist? Wären nicht viele Investitionen schon vor 2009 dringend notwendig gewesen, wurden jedoch nicht umgesetzt, da für diese Investitionen der Mut fehlte oder eben die Entscheidungsfähigkeit in der damaligen Verwaltungsspitze?

 

Die Initiative fordert, die Politik soll statt Rathausneubau  in die Schullandschaft investieren. Eindeutig eine falsche Aussage.

 

Richtig ist es: Mit der Lösung „Neues Rathaus“ wird ebenfalls die Raumsituation für die Gesamtschule gelöst.  Die Schule bekommt das gesamte Gebäude an der Marktstraße und auch die gewünschte Campuslösung kann umgesetzt werden. Und das ganze Konzept ist auch abgestimmt mit der Gesamtschulleitung und der Bezirksregierung.

 

Vielleicht sollten diese Herren regelmässig zu den Ausschuss- und Ratsitzungen  kommen und sich informieren, denn dort wurde das ausgiebig diskutiert.

 

Brigitte Michaelis ist schon sehr verärgert: „ Der Vorwurf, wir müssen stattdessen in Schule investieren, ist lächerlich. Was machen wir denn ?

 

Die Mensa für die Gesamtschule wurde für 700.000 € umgebaut, Die Johannes-Grundschule in Delbrück-Mitte wird für 1 Mio vergrössert, ebenso die Grundschule in Boke. Wir sanieren das Gymnasium für Millionen, was auch dringend notwendig ist. Wir erweitern die Kindergärten in Anreppen, Boke, Schöning und Sudhagen , und das gibt’s auch nicht zum Schnäppchenpreis. Ein neuer Kindergarten in Delbrück Mitte ist ebenfalls in Planung . Dazu kommen noch die zahlreichen Investitionen für die OGS-Betreuung in den Schulen und die Umsetzung der Medienkonzepte. Der PID-Ratsherr Friedo Skirde : Niemand kann uns nachsagen, dass wir uns nicht um die Bildung unserer Kinder in Delbrück kümmern“.

 

„Warum macht Herr Pahl die Entscheidung über ein neues Rathaus abhängig davon, ob eine Realschule in Westenholz kommt?“ fragt sich die Fraktionsvorsitzende . Was hat das Rathaus mit der Realschule in Westenholz zu tun ?

 

Für die PID-Fraktion ist diese Frage der Realschule in Westenholz ebenfalls sehr wichtig, hat für uns aber nichts mit dem Rathaus zu tun. Hier gibt es hoffentlich in der kommenden Schulausschusssitzung Klarheit, ob und wie die Realschule umsetzbar ist , hgfft PID-Ratsherr Andreas Hansel.

 

Und schon vergessen? – das Hallenbad wurde saniert, vor allem auch aus dem Grund, unseren Schülerinnen und Schülern in Delbrück den Schwimmunterricht vor Ort weiter zu ermöglichen.

 

Glasfaser für Delbrück – für die Gewerbegebiete und für ganz Delbrück, ebenfalls für die Aussenbereiche sind Förderanträge gestellt. Auch das ist eine Investition in die Bildung unserer Kinder, die auf das Internet angewiesen sind. Die Politik hat auch hier den Mut gehabt, zu handeln.

 

Nun noch ein Wort zu den Kosten für den Rathaus-Neubau: 

 

Die Verwaltung hat zusammen mit Fachleuten die Kosten für das Rathaus ermittelt. Wir sehen keine Veranlassung, diesen ermittelten Kostenschätzungen zu misstrauen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die von der Verwaltung vorgelegten Kosten für die verschiedensten Großprojekte auch eingehalten wurden. Also wird dort verlässlich gearbeitet und wir sind sehr weit davon entfernt, dem Bürgermeister und seinen Fachbereichsleitern unlautere Zahlen zu unterstellen.

 

Zusammenfassend sagt die PID-Fraktion immer noch JA für den Rathausbau und bittet alle Bürgerinnen und Bürger, sich nicht verunsichern zu lassen, weder von den Aussagen der Initiative noch von den utopischen Zahlen der Grünen und SPD.

 

Delbrück ist nicht irgendein Provinznest sondern die zweitgrößte Stadt im Kreis Paderborn mit fast 32.000 Einwohnern . Und die Einwohner aus allen Ortsteilen haben ein Anrecht auf eine moderne, zukunftsorientierte Entwicklung unserer Stadt, zu der auch ein zentrales Rathaus gehört, mit allen Fachbereichen unter einem Dach, denn das bedeutet für jeden Bürger auch eine klare Struktur und kurze Wege. Ausserdem wird dadurch keine Schulentwicklung gestrichen oder die Bildung unserer Kinder benachteiligt, sondern wir investieren in die Zukunft der Stadt Delbrück.